Trogenerbahn AG
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  Geschichte

  1872 - 1898
1899 - 1909
1914 - 1949

1952 - 1977

1978 - 1987




1974 BDe 4/4 8 mit B4 18 und B2 83 auf der alten
Säglibachbrücke



1899
Am 30. November erteilte die Bundesversammlung die Konzession für eine Strassenbahn St.Gallen-Speicher-Trogen.

1900
Dem Ruf, den das Eisenbahnkomitee im Frühjahr von Trogen und Speicher aus ergehen liess: «Wir wollen mit der Welt verbunden sein und nicht vom Verkehr abgeschlossene Landgemeinden bleiben», konnten die Taten folgen, als endlich, im Mai Mörserschüsse der ungeduldig werdenden Bevölkerung verkündeten, dass der Bahnbau gesichert sei. Schon am 26. Juli fand in Trogen die erste konstituierende Generalversammlung statt.

1902
Gründliche Ueberarbeitung der Pläne und Baubeginn.

1903
Die Gemeinden Speicher und Trogen liessen es sich trotz der in Aussicht stehenden Feste nicht nehmen, am 9. Juli die Vertreter der Behörden und andere geladene Gäste in festlich dekorierten Sonderzügen von St.Gallen nach Speicher und Trogen zu führen, wo bei Speis und Trank gefeiert wurde. Die alte Postkutsche verkehrte an diesem Abend zum letzten Mal. Am 10. Juli 1903 wurde der Bahnbetrieb eröffnet, zwei Tage bevor in Speicher die grossen Festlichkeiten zur Feier des 500. Jahrestages der Schlacht bei Vögelinsegg begannen. Der Güterverkehr konnte erst am 14. Oktober aufgenommen werden, nachdem die Umladanlage St.Gallen erstellt und die offenen Güterwagen als Sommerwagen für den Personenverkehr nicht mehr benötigt wurden. Es verkehrten elf Züge in jeder Richtung, und die Reisezeit betrug 45 Minuten.

1904
Anschaffung von 2 zweiachsigen Personenwagen sowie 2 gedeckten und 3 offenen Güterwagen.



1975 BDe 4/8 in 3-Fach Traktion oberhalb Landscheidi

1905
Es wurden erstmals Streckenabonnemente ausgegeben und der Beitritt zum schweiz. Gesellschaftsreise-, Rundreise- und Generalabonnementsverkehr vollzogen. Eine Nachfinanzierung erforderte Fr. 405’000.-.

1906
Anschaffung des 5. Triebwagens und von 3 offenen Güterwagen mit einem Ladegewicht von 10 Tonnen. Bau einer Dieselmotor- und Gleichstromgeneratoranlage in der Kraftzentrale Speicher. Erstellen von Kreuzungsstellen beim «Schwarzen Bären», auf Vögelinsegg und in Bendlehn.

1907
Anschaffung von 4 offenen Güterwagen und Umbau der ersten Motoren dreier Triebwagen von 25 auf 45 PS.

1909
Verhandlungen mit der Appenzeller Strassenbahn (heute SGA) betreffend dem Bau eines gemeinsamen «Schmalspurbahnhofes» in St.Gallen und Ankauf von Liegenschaften zu diesem Zweck. Ankauf von 3 vierachsigen Personenwagen. Die Bundesversammlung vom 30. Oktober 1909 erteilte der TB die Konzession für die Verlängerung der Bahn nach Heiden und Walzenhausen. Gleichzeitig wurde einem Initiativkomitee in Rheineck die Konzession für eine Strassenbahn Rheineck-Heiden erteilt. Beide blieben unbenützt und sind deshalb erloschen.
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